135 Medizinische Versorgung von zwei Babies

Projekt Nr. 135: Med. Versorgung der Enkel von Jane Aguti und Perusi

  •  Enkelkind von Jane Aguti – Aguti Slyvia:

Jane Aguti arbeitet seit einigen Jahren im Babyhaus in SALEM Uganda. Ihre Tochter Marion machte die Ausbildung zur „Comprehensive Nurse“, eine Kombination von Krankenschwester und Hebamme, in der SALEM Krankenpflegeschule. Während der Ausbildung befreundete sich Marion mit einem Auszubildenden, der sein medizinisches Praktikum im Mbale Hospital machte. Marion wurde schwanger. Durch die Unterstützung von SALEM konnte sie ihre Ausildung zu Ende bringen. Seit ihrer Entbindung arbeitet sie in Mbale in einem kleinen Geschäft und verkauft Medikamente. Der Vater des Kindes ist in Kampala und unterstützt sie nur unzureichend und unregelmässig. Das Kind kam mit einer einer Spina-Bifida (offener Rücken) zur Welt. Das Baby konnte im „Cure Hospital“, einem von Amerikanern geförderten Spezialkrankenhaus für Kinder mit Mißbildungen dieser Art in Mbale, operiert werden. Die Kosten für die Operation und Behandlung sind zwar bereits reduziert, dennoch für die Familie nicht erschwinglich. Die Behandlung kann in Raten bezahlt werden. Das inzwischen knapp ein Jahr alte Baby kann jetzt sitzen. Bisher zeigt es noch kein Interesse am Krabbeln und leider kann es nichts sehen. Weitere Planung: Das Baby sollte dringend einem Augenspezialisten vorgestellt werden. Dies ist in Tororo, ca. 60 km südlich von Mbale möglich. Doch es ist anzunehmen, dass dann eine Weiterüberweisung nach Kampala ins Universitätshospital erfolgen wird. Des Weiteren soll die Behandlung im „Cure Hospital“ in Mbale fortgeführt werden, bzw. die Schulden der letzten Behandlung bezahlt werden.

  1. Enkelkind von Perusi

Perusi arbeitet seit Jahren im SALEM Babyhaus. Ihre Tochter erkrankte in der Schwangerschaft mit Zwillingen an Bluthochdruck und weiteren Komplikationen. Die Entbindung fand in Kampala im Nsambia Hospital per Kaiserschnitt statt. Leider verstarb dabei ein Zwilling nach ca. einer Woche. Das überlebende Kind ist jetzt acht Monate alt (geboren Mai 2013). Die Schulden für die med. Behandlung und Entbindung betrugen ca. 800,– Euro. Perusi zahlte so gut sie konnte von ihrem Lohn, nahm einen Kredit auf. Auch der Vater des Kindes bemühte sich sein Motorrad als Taxi einzusetzen um damit Geld zu verdienen. Leider verbrannte das Motorrad. So musste er Land verkaufen um die Schulden abzubezahlen. Schwieriger wurde die Lage als die Eltern des Babies an Tuberkulose erkrankten. Beide sind in Behandlung, die Tochter von Perusi schließt demnächst ihre Behandlung ab. Situation Januar 2014: Die junge Familie lebt in Kampala, von daher kann auch die engagierte Großmutter Perusi nur bedingt Unterstützung einbringen. Der Kindsvater ist arbeitslos, die Mutter arbeitet als Erzieherin in einer Vorschule. Die Hauptsorge gilt im Moment dem Baby, das bei unserem Gespräch im Januar 10 Monate alt war. Es entwickelt sich nicht gut, hustet und zeigt Veränderungen im Brustbereich. Es kann noch nicht sitzen. Es wurde bisher nicht auf Tuberkulose untersucht. Weitere Planung: Das Kind soll dringend in medizinische Behandlung geschickt werden. Das wird sicher ein Röntgenbild der Lunge mit einschließen. Die Behandlung der Tuberkulose ist in Uganda zwar kostenfrei, doch die Untersuchungen wie z. B. Röntgenuntersuchung ist nicht billig. Des Weiteren benötigt gerade ein lungenkrankes Kind besonders gute Ernährung. Natürlich soll die Familie auch auf HIV-/Aids getestet werden. Dies muss jedoch behutsam erfolgen. Fazit: Für beide Familien ist eine Unterstützung sehr willkommen. Tukolere Wamu führt das Projekt unter der Nummer Uganda- 135. Eingehende Spenden werden von uns gesammelt und gesondert aufgeführt. Demnächst soll eine erste Auszahlung von ca. 200,– Euro nach Uganda erfolgen. Damit kann für beide Kinder die Diagnostik begonnen werden. Weitere Schritte der Unterstützung werden mit der Sozialarbeiterin von SALEM Uganda und dem Direktor des Projektes jeweils abgesprochen. Es wird keine Patenschaft angestrebt, sondern eine Unterstützung für medizinische Behandlung und Rehabilitation. Außerdem sollen die jungen Familien in ihrer wirtschaftlichen Eigenständigkeit gefördert werden, dies kann unter Umständen zu einem späteren Zeitpunkt die Finanzierung eines Einkommen schaffenden Projektes beinhalten. Jede Unterstützung ist herzlich willkommen!!

Konto: Volksbank Herrenburg-Rottenburg IBAN: DE91603913100445357010 BIC: GENODES1VBH Kontoinhaber: Tukolere Wamu e.V. Verwendungszweck: 135: Med. Versorgung Kinder
 
Die kleine Emmanuella macht gute Fortschritte. Noch immer ist sie stark sehgeschädigt und benötigt weiterhin viel Behandlung und Zuwendung.

Die kleine Emmanuella macht gute Fortschritte. Noch immer ist sie stark
sehgeschädigt und benötigt weiterhin viel Behandlung und Zuwendung.