5cc Wasser für das Gesundheitszentrum

Oktober 2018

Uganda ist ein grünes Land, 1/5 der Fläche besteht aus Wasser. Dennoch haben nur 40% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Wasser. Aber das heißt noch lange nicht, dass es aus dem Wasserhahn kommt. Es ist leider immer noch Alltag, dass die Menschen ihr Wasser in Kanistern (zumeist mit 20 l) von der nächsten Quelle, dem Fluss oder dem Brunnen holen. Anschließend wird die Last auf dem Kopf nach Hause getragen. Wohl dem der ein Fahrrad hat, vielleicht mit Anhänger, dann können gleich mehrere Kanister transportiert werden. Dies ist vorwiegend die Aufgabe der älteren Söhne.

Die ugandische Regierung möchte, dass jeder „nur“ noch 0,5 km bis zum nächsten Brunnen gehen muss. In vielen Regionen wurde dies auch schon umgesetzt, jedoch in den dünn besiedelten und armen Regionen v.a. im Norden und Osten des Landes sind die Wasserstellen noch weiter weg.

Das Buchanagani Gesundheitszentrum liegt im Osten des Landes und wird von Tukolere Wamu schon seit dem Jahr 2000 unterstützt.

Tukolere Wamu erreichte die Anfrage nach einem Wassertank und Dachrinnen für die Mitarbeiterhäuser der Gesundheitsstation. Die Häuser haben große Dächer und könnten gute Mengen an Wasser auffangen, das zum Wäsche waschen oder Duschen verwendet werden kann. Zudem werden die Mauern und Wege geschützt.

Folgendes wird benötigt:

  • 8 Regenrinnen, je 10,– Euro
  • Zubehör 150,– Euro
  • Wassertank, 2000 Liter  200,– Euro
  • Bau der Basis für den Tank 50,– Euro
  • Wasserhahn etc. 100,– Euro
  • Arbeitskraft 70,– Euro

Die gesamtkosten belaufen sich auf 650 Euro

Februar 2019

Es ist sicher die ungewöhnlichste Art die wir bisher erlebt haben, wie ein Projekt finanziert wurde:

In Böbingen an der Rems, der Heimatgemeinde von Gertrud Schweizer-Ehrler wird mit viel Aufwand seit vielen Jahren jedes Jahr vor Weihnachten eine Jahreskrippe mit jeweils anderen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament gestaltet. Dabei finden viele Figuren Verwendung. Dieses Jahr geht es um das Thema Wasser unter das unter ganz verschiedenen Aspekten eine Rolle spielt: Einerseits als  lebensspendendes und reinigendes Element, aber auch als Quelle allen Lebens sowie als zerstörerische Naturgewalt. Es findet sich der Durchzug der Israeliten durchs Rote Meer, der Prophet Jona sowie auch die Taufe Jesu, die Hochzeit zu Kana, Jesu Gang auf dem Wasser und seine Begegnung mit der Samariterin am Brunnen.

Am Ende wird der Bau eines Wassertanks in Afrika dargestellt, Dachrinnen werden montiert, so dass der Regen in den Tank geleitet werden kann. Dies ist der Tank des Buchanagandi Gesundheitszentrums. Er wurde durch den Erlös der Krippenbesucher finanziert.

 

Während der Projekt- und Begegnungsreise im Januar/Februar 2019 waren zwei Böbingerinnen und ein Heubacher mit dabei um den Wassertank in Uganda zu bestaunen. Von links: Petra Lang, Gertrud Schweizer-Ehrler, Eberhard Bühr

Die Krippe ist noch im Schlössle (Haus Nazaret, Kirchberg 8) bis zum 24. März 2019 sonn- und feiertags von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr zu bestaunen. Infos auch auf: http://www.st-josef-boebingen.de/