188f Maßnahmen gegen Corona

Mai 2020

Unsere Partner im Ostkongo sind seit 2018 von der Ebola Epidemie betroffen. Anfang 2019 konnten wir 16 Schulen mit Hygienemaßnahmen gegen die Ausbreitung von Ebola unterstützen. Niemand von ihnen bzw. ihren Familien erkrankte an der lebensgefährlichen Krankheit. Als Nebeneffekt reduzierten sich auch die Cholerafälle massiv.

Nun herrscht die begründete Angst vor einer Infektion mit dem Corona Virus. Unser Partner, Pater Peter Ekutt möchte 800 Geflüchteten, 50 Menschen mit Behinderung und 150 arbeitslose Jugendliche unterstützen. Auch im Ostkongo gelten die Vorgaben der Regierung zum Schutz gegen das Virus. Die nächtliche Ausgangssperre, Schließung von Märkten und Restaurant usw. heißt für viele, die von den Abfällen anderer lebten, dass sie nun keine Nahrung mehr finden können. Ohne Hilfe werden sie in Häuser einbrechen um zu stehlen, die Kriminalitätsrate wird steigen.
Pater Peter Ekutt möchte die Menschen über Radiosendungen aufklären, damit sie überhaupt verstehen warum sie sich wie verhalten sollen. Um dazu Zugang zu haben, benötigen v.a. die Geflüchteten kleine Radiogeräte. Außerdem werden Mundschutz und Desinfektionsmittel benötigt. Viele Menschen, darunter HIV-Positive können derzeit weder Behandlung noch Wundversorgung erlangen. Sie sollen mit Medikamenten und Verbandsmaterialien versorgt werden.

Die Gesamtkosten des Projektes für 1000 Bedürftige betragen gut 6.000 Euro.