265 Verbesserung der Lebensumstände im westl. Kenia (Koop. CIFAC)

April 2020

Die Christian Friends of Africa Convention- Kenya (CIFAC) in Kisumu/Westkenia wurde 2017 als Community Organisation gegründet. Die Gruppe hat das Ziel die Lebensumstände der Bevölkerung im ländlichen Raum und in den Slums von Kisumu zu verbessern. Sie unterstützen bisher v.a. Gesundheitsvorsorge, bringen Patienten in die umliegenden Kliniken, arbeiten präventiv und auch kurativ in kleinem Rahmen. Unterstützt werden vor allem Kinder, darunter v.a. Waisen, Witwen, Kranke und Menschen mit einer Behinderung. Unter anderem wurde ein Wasserprojekt umgesetzt.

CIFAC arbeitet vorwiegend in Westkenia in Nyanza.

265 Installation Wassertank 2020

April 2020

Die Gruppe möchte einen mittelgroßen Wassertank installieren, davon können 200 Haushalte mit Wasser versorgt werden. Des Weiteren sollen 400 Alltagsmasken, 200 Päckchen Handschuhe für die Gesundheitsarbeiter und 75 x Desinfektionsmittel finanziert werden.

Für die Kranken, für die CIFAC normalerweise zuständig ist, die aber jetzt wegen der Ausgangssperre nicht in die Krankenstationen kommen können, werden Notallmedikamente finanziert. Diese werden von den medizinischen Mitarbeitern zu den Patienten gebracht.

Die Kosten belaufen sich auf 900,– Euro.

Wir danken herzlich dem Kreisgymnasium Bad Krozingen für die großartige Unterstützung.

Die Gruppe engagiert sich auch im Kindergartenprojekt, das bereits von Tukolere Wamu unterstützt wird.

Mai 2020

In Windeseile wurde das Projekt umgesetzt. Der Wassertank mit 5.000 Litern Volumen wurde aufgestellt und kann genutzt werden. Auch die Mundschutze, Desinfektionsmittel und Handschuhe konnten gekauft werden und leisten wertvolle Dienste. Wir danken v.a. dem Kreisgymnasium Bad Krozingen für die tolle Unterstützung.

 

In Kenia besteht in der Krisenzeit die Pflicht Alltagsmasken zu tragen. Die Gruppe möchte zwei Nähmaschinen und Stoffe anschaffen, um ein kleines Einkommen zu generieren.

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265 a/b Nähmaschinen als Einkommen Schaffende Maßnahme Mai 2020

Mai 2020

In Kenia ist es Vorschrift, im Alltag Mund- Nasenschutz zu tragen. Viele Menschen können sich die Alltagsmasken nicht kaufen oder selber herstellen. Die Orgnisation CIFAC (Christian Friends of Africa Convention- Kenya) möchte Bedürftige, vor allem Witwen, Alleinerziehende, extrem Arme etc. aus der Dorfgemeinschaft unterstützen.

Die Gruppe beantragt die Finanzierung von drei Nähmaschinen um für die Dorfgemeinschaft Alltagsmasken herstellen zu können. Längerfristig sollen auch Monatsbinden für Schülerinnen und Schuluniformen gefertigt werden. Die Einnahmen hieraus kommen wieder den Bedürftigen z.B. für Schulhefte zugute. Außerdem haben die Näherinnen ein kleines Einkommen.

Herzlichen Dank dem Kreisgymnasium Bad Krozingen für die Bereitstellung der Mittel für drei Nähmaschinen zu je 132,00 Euro und den Kauf von Stoffen.

Juli 2020

Säcke voller Mundschutze wurden bereits genäht um den Menschen zu helfen sich gegen die Corona Infektion zu schützen. Auch wieder verwendbare Damenbinden wurden v.a. für Schulmädchen genäht.

Der Projektpartner aus Kenia schreibt: “Die Community ist sehr glücklich für die Unterstützung. Es haben sich bereits Menschen aus der Bevölkerung gemeldet, die eine Ausbildung im Nähen machen möchten. Doch ich musste ihnen sagen, dass sie später wieder kommen sollen. Wir müssen uns erst etablieren. Ich bin sehr glücklich, dass Alleinerziehende Mütter, Wittwen, Schülerinnen und Menschen mit Behinderung von diesem Projekt profitieren.”

 

Bericht Nähprojekt 2020
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REPORT ON TAILORING PROJECT MAY 20_compressed

Nachdem das obengenannte Projekt sehr zügig umgesetzt wurde kam nocheinmal die Anfrage nach finanzieller Unterstützung. Der Bedarf an weiteren Gesichtsmasken und Damenbinden ist sehr hoch.

Für insgesamt 300 Euro sollen nochmal 200 m Stoffe, 20 Rollen Garn und 72 m Gummiband angeschafft werden.

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265c Hühnerprojekt als Einkommen Schaffende Maßnahme Oktober 2020

Oktober 2020

Die Organisation CIFAC (Christian Friends of Africa Convention- Kenya) möchte ein Einkommen schaffendes Projekt beginnen.

Zwanzig Hühner zu je 4,00 Euro sollen angeschafft werden. Ein einfacher Stall soll als Unterkunft für die Hühner dienen. Geplant ist die Haltung von freilaufenden Tieren. Der Kot soll als Dünger Verwendung finden. Anfangs werden die Erlöse aus dem Projekt reinvestiert. Längerfristig profitieren Waisen, Witwen, alleinerziehende Mütter und Menschen mit Behinderung.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 320 Euro.

Herzlichen Dank an das Kreisgymnasium Bad Krozingen

Januar 2021

Die Gruppe berichtet stolz, dass einige der Hühner schon Eier legen. Täglich 8 bis 10 Stück. Diese werden verkauft und von den Einnahmen wird Futter gekauft. Derzeit haben sie 140 Kücken. Täglich schlüpfen weitere. Sie werden nicht alle an einem Ort gehalten, sondern wurden, nachdem sie geimpft wurden, an vier Frauen verteilt. Der Plan ist, die Anzahl der Hühner durch eigene Ausbrütung auf 250 zu erweitern.

Sobald sich die Anzahl der Hühner vergrößert hat, können weitere Community Mitglieder in die Hühnerzucht miteinsteigen.

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265d Fahrräder für Dorfgesundheitshelfer Janaur 2021

Januar 2021

Die Christian Friends of Africa Convention- Kenya (CIFAC) in Kisumu/Westkenia bilden Dorfgesundheitshelfer aus. Für diese möchten sie Fahrräder, damit sie die Bevölerung in den Dörfern besser erreichen können. Im November 2020 bekam die Gruppe von Tukolere Wamu 10 Fahrräder zur Verfügung gestellt. Die Dorfgesundheitsarbeiter bekamen eine Einweisung, damit sie kleine Reparaturen selber durchführen können. Die Fahrräder werden an einem zentralen Platz untergestellt und werden nur zur Arbeit der Dorfgesundheitshelfer genutzt.

Herzlichen Dank an das Kreisgymnasium Bad Krozingen.

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265e Unterstützung des Agrippa Community Learning Centres Januar 2021

Janaur 2021

Ca 15 km von Kisumu, zwischen den kleinen Orten Kondole und Kibos, befindet sich das Agrippa ECD (Kindergarten) und Primarschule. Hier werden im Moment 40 Kinder unterrichtet.

Das Agrippa Community learning Centre beantragt folgendes:

  • Latrine ca. 803,00 Euro
  • Reparatur Fußboden ca. 265,00 Euro
  • Bücher, Wolle und Stricknadeln für den Handarbeitsunterricht ca. 100,00 Euro
  • Wassertank ca. 350,00 Euro

Gerade während der Corona Pandemie ist die Versorgung der Bildungseinrichtung mit Wasser zum Händewaschen extrem wichtig.

Wir danken dem Kreisgymnasium Bad Krozingen ganz herzlich für die tolle Unterstützung.

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265f George Adem Community Schule und Kindergarten Oktober 2021

Oktober 2021

Die George Adem Community Schule und Kindergarten im Dorf Riwa in der Nähe von Kisumu benötigt unterstützung. Die Bildungseinrichtung wurde nach einem alten Mann benannt, der die Idee der Bildung ins Dorf gebracht hatte. Er ist längst verstorben, aber seine Idee lebt weiter.

Die Dorfgemeinschaft zusammen mit CIFAC möchte ein Gebäude mit zwei sehr einfachen Klassenzimmern sowie eine einfache Toilette errichten.

Die Kosten betragen insgesamt 3.000,– Euro.

Wir danken dem Kreisgymnasium Bad Krozingen ganz herzlich für das tolle Engagement, auch diese Schule zu unterstützen.

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Projektbericht

Juni 2022

Projektbericht aus Kenia von Dorle Geitz

Ende Juni 2022 konnte endlich die Projektreise nach Kenia, die schon für 2020 geplant war, durchgeführt werden. Unterwegs waren drei Abiturienten und eine pensionierte Lehrerin des Kreisgymnasium Bad Krozingen.

Projekt 265

Die Gemeinde besitzt einen guten Tiefbrunnen, aus dem das ganze Jahr über genügend Wasser von hoher Qualität (zertifiziertes Trinkwasser) auf einen Wasserturm mit zwei großen Tanks gepumpt werden kann. Von dort aus wird das Wasser weiter verteilt. Früher mussten die Frauen mehrere Kilometer ins Tal laufen, um dort Wasser aus dem Fluss zu schöpfen und dann auf dem Kopf nach Hause zu tragen. Jetzt gibt es einen Wasserhahn für Trinkwasser und ein Teil der Felder kann in der Trockenzeit direkt bewässert werden. In dieser Zeit kommen auch von weit her die Menschen mit Handkarren, Motorrädern und sogar Lastwagen, um Trinkwasser zu holen.

Leider ist der Dieselmotor, mit dem die Pumpe betrieben wird, nicht mehr in gutem Zustand. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie ihn irgendwann durch eine solar betriebene Pumpe ersetzten können.

Projekt 285a/b

Es gibt eine kleine aber feine Schneiderwerkstatt in der eine Schneiderin ein paar junge Frauen aus der Umgebung ins Schneidern einweist. Zu den beiden mechanischen Nähmaschinen kam 2021 eine gespendete elektrische Nähmaschine dazu, die per Post den Weg nach Kenia fand. Dieses Jahr hatten wir zwei weitere elektrische Nähmaschinen im Gepäck. Auch wenn die Maschinen deutschen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden (sie sind zwischen 40 und 50 Jahre alt), dort leisten sie sehr gute Dienste. Es besteht die Hoffnung, dass junge Frauen dadurch eine Möglichkeit bekommen, Geld zu verdienen oder wenigstens die eigenen Kinder ordentlich einzukleiden und mit den erforderlichen Schuluniformen zu versorgen. Im Moment fehlt es noch an Stoffen zum Üben. Insofern waren ein paar gebrauchte Vorhänge und Bettwäsche, die wir im Gepäck hatten, sehr willkommen. Zum Nähen lernen tun sie das auf jeden Fall.

Projekt 265c

Richtig gut angekommen ist das Hühnerprojekt. Aus den ursprünglich angeschafften 20 Hühnern sind inzwischen „Tausend“ geworden. Überall in der Umgebung gackern Nachkommen dieser ersten Hühner, viele sind natürlich auch schon im Kochtopf gelandet, andere wurden verkauft oder gegen größere Tiere eingetauscht. Eine Familie hat inzwischen 2 Ziegen, eine andere sogar eine Kuh, die dieses Jahr gekalbt hat. Das Kälble wurde nach der deutschen Lehrerin „Dorle“ getauft ;-). Die ursprüngliche Hühnerfarm besteht immer noch: ein zweistöckiges, luftiges Gebäude mit einem großen, gepflegten, sauberen Freilaufstall und schönen Nistboxen. Es wird fleißig weiter vermehrt. Betreut wird die Anlage von einem Behinderten, der hier seine Lebensaufgabe gefunden hat.

 

Projekt 265d

Die Fahrräder sind alle noch da, verteilt auf 4 Stationen stehen sie in Privathäusern. Sie sind sehr gepflegt, fast so gut, dass wir Zweifel haben, ob sie überhaupt benützt werden. Aber Jehu – unser Ansprechpartner – versichert, dass sie gute Dienste leisten. Die Leute bei denen sie stehen, sind verantwortlich für den ordentlichen Zustand. Wir haben die Räder ausprobiert und auch einen kleinen Jungen gebeten, uns zu zeigen, dass er Rad fahren kann. Er konnte, auch wenn der Sattel so hoch war, dass er nur im Stehen fahren konnte.

Projekt 265e

Die Agrippa Schule steht in einem Slum von Kisumu. Im Moment ist sie nur eine Vorschule mit weniger als 30 Kindern und zwei Lehrerinnen, die auch im Schulhaus sozusagen als Wächterinnen wohnen. Die Gegend ist so unsicher, dass man das Gelände nicht unbewacht lassen kann, es wird alles geklaut, von den Zaunlatten bis zum Wassertank. Deshalb bestand der dringende Wunsch, einen stabilen Zaun um das Gelände zu errichten. Dafür haben wir Bargeld dagelassen. Außerdem soll auf dem Dach eine kleine Solaranlage installiert werden, die dann den Strom für eine nächtliche Beleuchtung des Geländes liefert. So hofft man, die Sicherheit zu erhöhen.

Die Schule ist für kenianische Verhältnisse in ordentlichem Zustand, die neue Latrinen sind gepflegt. Es gibt einen Brunnen für eigenes Trinkwasser, aber leider wurde der Tank geklaut, so dass der Brunnen nicht wirklich genutzt werden kann. Erika König, eine pensionierte Lehrerin aus Staufen, hat einen größeren Geldbetrag gespendet, davon wird demnächst die Solaranlage und ein Teil der Wasserversorgung finanziert. Die fehlenden 500 Euro werden auch bald beisammen sein.

Ab dem kommenden Schuljahr sollen zu den 3 Vorschulklassen und der Kita noch zwei Grundschulklassen dazu kommen. Die Räume sind schon vorhanden, es fehlen noch die Schulbänke. Wir hoffen, dass diese bald gebaut werden, denn Linus, einer der Abiturienten und zukünftiger Zimmermann hatte diverses von seinen Kollegen gespendetes Werkzeug im Koffer, weiteres haben wir vor Ort dazu gekauft. Damit ist die Schreinerei gut ausgestattet und sollte in der Lage sein, die primitiven Bänke zu bauen.

Projekt 265f

Mitten im Busch fast genau auf dem Äquator steht die George Adam Schule. Sie ist noch im Aufbau, hat aber schon 5 Klassenzimmer – bei zweien fehlt allerdings noch der Beton-Fußboden – ein Esszimmer und eine Küche. Im Gegensatz zu den anderen Schulen, die ich in Kenia kenne, ist sie nicht aus Wellblech, sondern massiv aus Backsteinen gebaut und eine sehr ansprechende Anlage innerhalb einer Grünanlage. Auch hier gibt es bis jetzt nur eine Vorschule mit unter 30 Schüler*innen. Zum nächsten Schuljahr sollen die ersten beiden Grundschulklassen dazu kommen, wenn dann die Fußböden fertig sind. Dafür fehlen noch ca. 800 Euro.

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