5 Buchanagandi Gesundheitszentrum

Die Gesundheitsstation wurde im Jahr 2000 als Nachfolge des Nagwere Projektes in Kibuku County, Bulangira Subcounty und Palissa Distrikt im Osten Ugandas errichtet.
Zum Einzugsgebiet der Klinik gehören sieben Dörfer mit einer Bevölkerung von insgesamt 8273 Einwohnern.

2007

Angebote des Gesundheitszentrums:

  • Ambulante Behandlung
  • Stationäre Aufnahme
  • Schwangerenvorsorge, Entbindung und Familienplanung
  • Impfungen täglich, vier mobile Impfteams pro Monat für abgelegene Regionen
  • Beratung für Aids-Klienten und ihre Angehörigen
  • Tuberkulosesprechstunde,
  • Behandlung von Zahn- und Augenerkrankungen
  • Unterricht für Patienten in gesunder Lebensweise
  • Ausbildung und Betreuung von Traditionellen Hebammen und Dorfgesundheitshelfern in Kooperation mit den staatlichen Gesundheitsbehörden.
  • Labor: Montag bis Samstag. Getestet wird Blut auf HB, Malariaparasiten, Stuhluntersuchung, Tuberkulosetests, Urinuntersuchung

Häufigste Erkrankungen, die im Buchanagandi Gesundheitszentrum behandelt werden, sind Malaria, Lungenentzündung, Durchfall, Wurmerkrankungen, Infektion der oberen Luftwege und Verletzungen.

Entwicklung im Buchanagandi Gesundheitszentrum
Durch  gezielte Geldspenden konnten Wassertanks und eine Solaranlage installiert werden.
In den Wassertanks wird Regenwasser gesammelt, so müssen die Mitarbeiter nicht mehr die  langen Wege zum Brunnen zurücklegen. Das Wasser wird zum Waschen, Putzen und abgekocht auch zur Nahrungszubereitung verwendet.
Durch die Solaranlage können auch nachts Inusionen gelegt und Wunden genäht werden. Geburten im Schein der Laterne gehören der Vergangenheit an.
Das Zentrum ist jetzt rund um die Uhr geöffnet mit einem regulären Mitarbeiter im Nachtdienst.

2007-2009 Bau Operationssaal

Der Bau des Operationssaales im Buchanagandi Health Centre

Im Moment wird im Buchanagandi Health Centre ein Operationssaal gebaut. Dieser ist dringend nötig, da das Gesundheitsamt die Vorschriften immer schärfer formuliert und somit der kleine Raum, in dem bisher Operationen durchgeführt werden mehr als schlecht geeignet für diese Eingriffe ist. Die Patientenzahlen sind steigend, auch für die Operationen.
Wir hoffen, dass der Operationssaal im Jahr 2007 fertiggestellt werden kann.

Juli 2007

Der Bau des Operationssaales macht weiter große Fortschritte: Das Dach ist gedeckt und auch alle elektrischen Kabel sind verlegt. Die großen Fensterrahmen sind schon angebracht, die kleinen sind in Arbeit. Als nächstes stehen die Verlegung der Wasserrohre und die Terrazzoarbeiten an.

 

August 2008

Der Bau des Operationssaales (Rohbau) ist fertig. Inventar und Betten fehlen noch und die entgültige Fertigstellung steht noch an.

Das OP-Gebäude bei unserem Besuch im August 2008:

p05f_buchanagandi_op_003 p05f_buchanagandi_op_001

Februar 2009

Buchanagandi OP und Station

Bei unserem Besuch im Februar 2009 konnten wir wieder große Fortschritte feststellen.
Das Gebäude ist so gut wie fertig und wird vereinzelt schon genutzt.
Die Zimmer (siehe Bild) sind hell und freundlich geworden. Der OP-Tisch steht ebenfalls parat.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA p05f_buchanagandi_op_005p05f_buchanagandi_op_006

p05f_buchanagandi_op_007

Statistiken ohne PC: Eindrucksvoll die Zahl der Operationen die im Buchanagandi OP durchgeführt wurden. Man bedenke, dass nur Samstags ein Arzt zur Verfügung steht.

[collapse]
2010 Fahrradambulanz

Das Buchanagandi Gesundheitszentrum verfügte über keine Transportmöglichkeit für Patienten. Im März 2010 stellte Tukolere Wamu eine Fahrradambulanz zur verfügung. Schwangere und Schwerkranke aus der nähereren Umgebung können jetzt liegend in das Gesundheitszentrum gebracht werden. Die Anschaffung einer weiteren Fahrradambulanz ist geplant. Sie soll bei einer Traditionellen Hebamme stationiert werden.

2011-2013 Gebäude für ambulante Behandlung

März 2011

Seit 2000 wurde das Buchanagandi HC von einer kleinen Station zu einem Gesundheitszentrum mit vielen Behandlungsmöglichkeiten umgestaltet.
Die Patienten würdigen dies und kommen zahlreich. Im Moment hat das Zentrum eine kleine Patientenküche inmitten des Geländes auf dem sich die Patienten aufhalten. Dieses einfache Gebäude soll renoviert und so umgebaut werden, dass Räumlichkeiten für ambulante Behandlung und Verwaltung geschaffen werden. Eine einfache Küche soll an geeigneter Stelle neu aufgebaut werden. Finanziert wird dieses Projekt vorwiegend aus eigenen Einnahmen des Gesundheitszentrums. Tukolere Wamu wurde gebeten 1000,– Euro dazu beizutragen.

Mai 2013

Patientenküche

Die Patientenküche

Wartebereich

Die Patientenküche die zum Wartebereich umgebaut wurde.

Juli 2016

Die Vorstandschaft von Tukolerewamu Uganda überzeugte sich beim Projektbesuch des Gesundheitszentrums von den Aktivitäten.

[collapse]
2012

Die Patientenanzahl im Gesundheitszentrum ist hoch, deshalb wurde die Zahl der Angestellten seit 2007 erhöht. Eine Oberschwester, drei Krankenschwestern, eine Hebamme, zwei Laboranten, drei Pflegehelfer und drei Arbeiter sind beschäftigt. Ein Arzt kommt stundenweise um Operationen und Sprechstunden durchzuführen.

 

Mai 2012

Bericht von Katti Hündorf zum BUCHANAGANDI HEALTH CENTRE als PDF zum Downloaden.

2014-2015 Ausstattung und Qualitätsverbesserung

Oktober 2014

Die ländliche Gesundheitsstation wird seit Jahren von Tukolere Wamu unterstützt, allerdings übernehmen der Verein keine laufenden Kosten. Diese werden durch die Patienten und durch Unterstützung von anderer Seite, getragen. Das Zentrum erhält z. B. Medikamente von der Regierung,  .

Nach wie vor sind die Patientenzahlen hoch, derzeit knapp 4000 Patienten im Jahr. Jeden Samstag kommt ein Arzt und führt zahlreiche Operationen durch, pro Jahr über 300, vorwiegend Leistenbrüche. Die Zahl der Entbindungen steigt, pro Jahr sind es ca. 350. Knapp 2000 Patienten werden pro Jahr stationär aufgenommen. Malaria ist dabei die häufigste Ursache, pro Jahr werden über 2000 Patienten positiv darauf getestet.

Doch gerade im Hinblick auf eine gute Qualität fehlt es auch an Vielem. Einiges davon konnte durch eine Praktikantin, die im Sommer 2014 für einige Wochen in der Gesundheitsstation mitwirkte, identifiziert werden.

Tukolere Wamu möchte das Gesundheitszentrum mit den dringendsten Ausrüstungsgegenständen unterstützten, vor allem im Hinblick auf eine Verbesserung der Qualität.

Ein großer Wunsch der medizinischen Mitarbeiter ist es Bluttransfusionen durchführen zu können. Bei der Häufigkeit der Malariaerkrankungen und der damit verbundenen Komplikation der Anämie, gerade bei Kindern, kann das häufig lebensrettend sein. Dafür soll ein Gas-Elektrokühlschrank angeschafft werden. Für das Labor wird außerdem ein kleiner Standby Generator benötigt.

Im Operationssaal fehlt es an einer OP-Lampe, zur Zeit behilft sich der Chirurg mit einer Taschenlampe.

Diese Gegenstände konnten zum Großteil durch ein Benefizkonzert, das im September in Heitersheim mit dem Tanino Duo aus Argentinien und Katharina Deissler aus Freiburg stattfand, finanziert werden. Ganz herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.

 

Aber weitere Gegenstände werden benötigt:

Eine Sauerstoffflasche und Zubehör430,– Euro
Eine mobile Patientenliege240,– Euro
Zwei Medikamentenwagen250,– Euro
Zwei spanische Wände für die Privatsphäre der Patienten250,– Euro
Ein Instrumentenset für die Entbindungsstation300,– Euro
Ein Set für Ausschabung und Drainage400,– Euro
4 Tablets für die Pflegenden36,– Euro
3 Blutdruckgeräte50,– Euro

Die noch ausstehenden Gesamtkosten betragen ca. 1.956,– Euro

Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

Dezember 2015

Das Buchanagandi Gesundsheitszentrum nutzt den Gaskühschrank für die Bluttransfusionen und auch der Notfallgenerator tut seinen Dienst.

 

[collapse]
2016 Dorftheater, Renovation und Ausstattung

August 2016

Von der kleinen Dispensary entwickelte sich das Buchanagandi Gesundheitszentrum seit dem Jahr 2000 zur umfangreichen Krankenstation. Die laufenden Kosten werden durch die Station selber finananziert. Tukolere Wamu finanzierte den Operationssaal, Frauen- und Männerstation, Renovierungen, Ausstattungen, Labor usw.

Beim Projektbesuch im August 2016 waren auffallend viele sehr junge Mütter in der Krankenstation.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Projekts suchten wir eine Lösung, wie man das Thema „Familienplanung“ für diese Menschen attraktiver machen könnte.

Die bereits existierenden Dorfgesundheitshelfer (Ehrenamtliche, die in Kursen über Gesundheitsvorsorge geschult wurden) sollen eine Weiterbildung in Dorftheater erhalten. Mit Dorftheater können gerade sensible Themen gut angesprochen werden. Wie z. B. Familienplanung, Vermeidung von Kinderheirat bis hin zur Verhütung der HIV-Infektion. Bereits vor Jahren wurde in SALEM Uganda ein Dorftheaterprojekt erfolgreich umgesetzt.

Zehn Ehrenamtliche sollen geschult werden. Sie benötigen Transport, Verpflegung und Schreibmaterial. Honorare für Trainer müssen veranschlagt werden.

Die Kosten für die Schulung beträgt ca 705,– Euro. Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

Dank der BDSK Handels GmbH und Red Charity kann dieses Projekt umgesetzt werden.

 

 

Kinder

Kinder in Buchanagandi, häufig bei unserem nächsten Besuch bereits verheiratet

Wie kann ich erreichen, dass diese Mädchen nicht im 14 verheiratet sind? Die Ausbildung von Ehrenamtlichen im Dorftheater soll für solche und ähnliche Themen sensibilisieren.

August 2016

Nach längerer Zeit bot sich die Gelegenheit dem Buchanagandi Gesundheitszentrum einen Projektbesuch abzustatten.

Das Buchanagandi Gesundheitszentrum leistet wichtige Arbeit für die medizinische Versorgung der Bevölkerung in der ländlichen Region. Nach wie vor ist der Patientenansturm groß. Jeden Samstag finden Operationen, meist Leistenbrüche, statt. Die Patientenbeiträge reichen so gerade, dass die Station am Laufen gehalten werden kann.

Für die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen oder für Renovierungen reicht es nicht. Wir wurden gebeten die Station mit neuen Matratzen, Betttüchern und Kopfkissen auszustatten. Benötigt werden 33 Matratzen, 66 Paar Betttücher und 6 Kopfkissen.

Das Gebäude bedarf einer Ausbesserung und muss neu gestrichen werden. Die Matratzen auf den Stationen sind komplett verschlissen und müssen ausgetauscht werden. Ausserdem sollen Betttücher und Kopfkissen angeschafft werden.

Für die Renovierungsarbeiten und die Ausstattung sind 3.100 Euro veranschlagt

Dank der Unterstützung von Red Charity kann dies nun umgesetzt werden.

Das SALEM Hospital in Ostuganda

Dezember 2016

Für die stationären Patienten konnten die Matratzen und Betttücher gekauft werden.

 

[collapse]
2017-2019 Dorflatrinenprojekt

Februar 2017

Bei unseren letzten Besuchen im Buchanagandi Gesundheitszentrum fiel uns die wachsende v.a. junge Bevölkerung auf. Die Menschen in dieser ländlichen Region sind vorwiegend arm.

Die Lebensbedingungen reichen von schlechter Wohnqualität, weiten Wegen um Wasser zu holen bis zu einer schlechten Hygienesituation.

Bereits seit ein paar Jahren finanziert Tukolere Wamu ein Dorf-Hygiene-Projekt (118, 118a), das an das SALEM Hospital angegliedert ist. Bisher konnten weit über 100 Dorflatrinen gebaut werden und mehr und mehr Familien möchten sich anschließen. Dieser Erfolg ließ uns den Entschluss fassen auch der Bevölkerung um das Buchanagandi Gesundheitszentrum diese Möglichkeit anzubieten. Dabei müssen die Familien das tiefe Loch für die Latrine in Eigenregie graben, erst dann können sie auf Unterstützung hoffen. Tukolere Wamu finanziert die Bodenplatten, die aus Stahlgittern und Beton bestehen, die Steine für das Toilettenhäuschen und das Wellblech für das Dach.

Die Gesamtkosten für eine Latrine belaufen sich auf ca.100 Euro

Oktober 2017

Die ersten Betonplatten sind fertig und können an die registrierten Familien ausgegeben werden, die ihre Latrinengrube gegraben haben.

 

Dezember 2017

Diese Familie in der Nähe des Buchanagani Gesundheitszentrums ist sehr froh und stolz eine eigene Latrine und einen Waschraum auf ihrem Grundstück zu haben. Weitere Familien wollen in das Programm aufgenommen werden.

 

März 2018

Bei zwei Projektbesuchen war es uns möglich das Dorfhygieneprojekt in Buchanagandi zu besuchen. Wir waren sehr beeindruckt von der guten Umsetzung des Projekts. Mit Eigenbeteiligung der Familien wurden in 20 Haushalten Latrinen gebaut.

Doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Buchanagandi Gesundheitszentrum ist insgesamt für fast 13.000 Menschen zuständig, das sind ca. 1.500 Haushalte. Die Region ist überbevölkert und arm. Viele haben noch gar keine Toilette, andere versuchen zu improvisieren indem sie z. B. die Latrine auf einen Termitenhügel graben. Manchmal nur ca. 2,50 Meter tief und ohne starkes Fundament. Manche Toiletten haben kein Dach oder sind nur mit wenig Gras bedeckt, so dass bei schwacher Bauweise sogar ein Einbrechen in der Regenzeit droht. Das birgt die Gefahren von Erkrankungen wie Durchfall, Dysenterie, Hepatitis B, Cholera u.a.

Weitere 50 Toiletten sollen gebaut werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 4.600,00 Euro, das entspricht 92,00 Euro pro Toilette.

Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

 

Die meisten Familien, die im Einzugsgebiet des Buchanagandi Gesundheitszentrums leben, leben in Armut.

Juli 2019

Die Hygiene in den Familien die eine Latrine gebaut haben, hat sich drastisch verbessert. In den Krankenstationen (SALEM und Buchanagandi) haben sich die Durchfallerkrankungen wesentlich reduziert. In letzter Zeit sind keine Fälle von Cholera im Einzugsgebiet bekannt geworden.

Aber es ist immer noch ein immenser Bedarf an Latrinen bei den Familien zu verzeichnen.

Tukolere Wamu unterstützt den Bau von weiteren 50 Dorflatrinen.

Pro Latrine setzen sich die Kosten folgendermaßen zusammen:

  • Bodenplatte 20 Euro
  • 4 SäckeZement  pro Latrine 30 Euro
  • 1 Wellblech 10 Euro
  • Holz 10 Euro
  • Röhre für Ventilation 6 Euro
  • Nägel, Farbe, Transport, Überwachung 24 Euro

Kosten pro Latrine 100 Euro

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5000 Euro

[collapse]
2017 Renovation Mitarbeiterhäuser, Wasserpumpe

Oktober 2017

Seit 17 Jahren unterstützt Tukolere Wamu das Buchanagandi Gesundheitszentrum im Osten Ugandas. Das Einzugsgebiet des medizinischen Zentrums umfasst ca. 10.500 Einwohner.

Zwei Med. Assistenten (sie übernehmen die ärztliche Arbeit), fünf Pflegekräfte und Hebammen, zwei Laboranten und drei ungelernte Helfer arbeiten im Buchanagandi Gesundheitszentrum. Samstags führt ein Arzt Operationen durch.

Das Zentrum bietet umfassende medizinische Hilfe in der ländlichen Region. Patienten werden sowohl ambulant und stationär behandelt. Entbindungen, Schwangerenvorsorge und Familienplanung sind Arbeitsfelder der Hebammen. Im Labor können wichtige Untersuchungen durchgeführt werden, dazu gehört u.a. die Diagnose von Malaria, HIV, Tuberkulose.  Impfungen werden sowohl am Zentrum als auch in den Dörfern durchgeführt. Dies wird zumeist mit Gesundheitsunterricht kombiniert. Die nahegelegenen Schulen werden von den Mitarbeitern des Zentrums besucht, Themen wie Gesunderhaltung, Ernährung aber auch Vermeidung von Teenager-Schwangerschaften sind übliche Themen.

Tukolere Wamu wurde angefragt eine Wasserpumpe zu finanzieren. Im Jahr 2008 wurde ein Brunnen gegraben und eine Pumpe installiert. Im April 2017 ging die Pumpe kaputt und konnte nicht mehr repariert werden. Eine neue Pumpe wurde angeschafft, die leider zu schwach ist um Wasser in den Tank zu pumpen. Derzeit wird das Wasser direkt für die Nutzung gepumpt, d.h. der Generator läuft fast rund um die Uhr, was immense Kosten für Diesel verursacht.

Für eine Wasserpumpe mit der notwenigen Pumpleistung  werden  ca. 1.000,– Euro benötigt.

Des Weiteren sollen Renovierungen durchgeführt werden.

  1. Renovierung der Schwesternhäuser:

Im Jahr 2003 konnte eine Unterkunft für insgesamt fünf Mitarbeiter erbaut werden. Inzwischen sind die Gebäude renovierungsbedürftig.

Für die Reparatur der Gebäude werden ca. 1000 Backsteine, 1 Lastwagen Sand, 15 Säcke Zement, 6 Eimer Vinyl Farbe, 5 Dosen Ölfarbe, Pinsel und Arbeitskraft benötigt.

Insgesamt werden für die Renovierung ca. 700,– Euro benötigt.

  1. Renovierung der Männerstation:

Im Jahr 2005 wurde das neue Gebäude mit Operationssaal und Stationen erbaut. Die Fußböden des Operationssaales und der meisten Patientenzimmer wurden mit Terazzo ausgekleidet. Die  Finanzen reichten damals nicht für die Renovation der Männerstation. Der Zementfußboden ist nun dermaßen mit Löchern übersät, dass ein hygienisches Reinigen fast unmöglich ist.

1 Lastwagen Sand, 10 Säcke Zement, 1 Eimer Vinylfarbe, 2 Dosen Ölfarbe, Pinsel und Arbeitskraft wurden bei Tukolere Wamu beantragt.

Insgesamt werden ca. 300,– Euro benötigt.

[collapse]
2018-2019 Patientenlatrine, Lager, Umbau

März 2018

Die aktive Gesundheitsstation in der Nähe von Mbale wurde von Tukolere Wamu bereits mehrfach unterstützt. Im Health Center arbeiten 16 Angestellte. Ärzte sind nicht permanent vor Ort. Um diese zu beherbergen, wenn sie im Health Center arbeiten, soll eine vorhandene Rundhütte umgebaut werden. Auch Gäste könnten so untergebracht werden.

Zusätzlich sollen Krankenzimmer in Privatzimmer umgebaut werden, was dem Zentrum Einkommensmöglichkeiten schafft.

Die Kosten belaufen sich auf 2320,00 Euro

August 2018

5aa dringend wird eine neue Patientenlatrine gebraucht.

Bei unserem Projektbesuch im Buchanagandi Gesundheitszentrum im August 2018 fanden wir eine Patientenlatrine vor, die kurz zuvor wegen heftigen Regenfällen abgerutscht war. Risse bildeten sich, eine Nutzung war nicht mehr möglich. Unsere Projektpartner organisierten eine notdürftige Alternative und begannen bereits neue Bodendeckel aus Zement herzustellen. Wir konnten eine Soforthilfe an finanzieller Unterstützung in Uganda vorstrecken.

Gesamtkosten ca. 1.700 Euro.

Jegliche Unterstützung ist herzlich willkommen.

 

Oktober 2018

Seit vielen Jahren unterstützt Tukolere Wamu das Buchanagandi Gesundheitszentrum in vielen verschiedenen Bereichen.

Das Zentrum benötigt einen Lagerraum für Papier, Putzmitten und Patientenunterlagen, die in Uganda auch jahrelang aufbewahrt werden müssen. Bis jetzt werden die Dokumente an unterschiedlichen, zum Teil unzulänglichen, Plätzen aufgehoben. Sie verstauben oder werden nass und verrotten.

Tukolere Wamu wurde um die Finanzierung eines Lagerraums gebeten.

Die Kosten belaufen sich auf 4.200 Euro.

 

Juni 2019

Der Lagerraum für das Buchanagandi Gesundheitszentrum konnte fertiggestellt werden.

Sr. Hellen Adengo, die Leiterin der Gesundheitsstation freut sich sehr darüber. Nun können die Dokumente sauber, trocken und sicher gelagert werden; schließlich müssen diese auch in Uganda 15 Jahre gelagert werden. Wir danken allen die dies möglich gemacht haben ganz herzlich für die Unterstützung.

[collapse]
2018-2019 Wassertank, Umzäunung

Oktober 2018

Uganda ist ein grünes Land, 1/5 der Fläche besteht aus Wasser. Dennoch haben nur 40% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Wasser. Aber das heißt noch lange nicht, dass es aus dem Wasserhahn kommt. Es ist leider immer noch Alltag, dass die Menschen ihr Wasser in Kanistern (zumeist mit 20 l) von der nächsten Quelle, dem Fluss oder dem Brunnen holen. Anschließend wird die Last auf dem Kopf nach Hause getragen. Wohl dem der ein Fahrrad hat, vielleicht mit Anhänger, dann können gleich mehrere Kanister transportiert werden. Dies ist vorwiegend die Aufgabe der älteren Söhne.

Die ugandische Regierung möchte, dass jeder „nur“ noch 0,5 km bis zum nächsten Brunnen gehen muss. In vielen Regionen wurde dies auch schon umgesetzt, jedoch in den dünn besiedelten und armen Regionen v.a. im Norden und Osten des Landes sind die Wasserstellen noch weiter weg.

Das Buchanagani Gesundheitszentrum liegt im Osten des Landes und wird von Tukolere Wamu schon seit dem Jahr 2000 unterstützt.

Tukolere Wamu erreichte die Anfrage nach einem Wassertank und Dachrinnen für die Mitarbeiterhäuser der Gesundheitsstation. Die Häuser haben große Dächer und könnten gute Mengen an Wasser auffangen, das zum Wäsche waschen oder Duschen verwendet werden kann. Zudem werden die Mauern und Wege geschützt.

Folgendes wird benötigt:

  • 8 Regenrinnen, je 10,– Euro
  • Zubehör 150,– Euro
  • Wassertank, 2000 Liter  200,– Euro
  • Bau der Basis für den Tank 50,– Euro
  • Wasserhahn etc. 100,– Euro
  • Arbeitskraft 70,– Euro

Die gesamtkosten belaufen sich auf 650 Euro

Februar 2019

Es ist sicher die ungewöhnlichste Art die wir bisher erlebt haben, wie ein Projekt finanziert wurde:

In Böbingen an der Rems, der Heimatgemeinde von Gertrud Schweizer-Ehrler wird mit viel Aufwand seit vielen Jahren jedes Jahr vor Weihnachten eine Jahreskrippe mit jeweils anderen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament gestaltet. Dabei finden viele Figuren Verwendung. Dieses Jahr geht es um das Thema Wasser unter das unter ganz verschiedenen Aspekten eine Rolle spielt: Einerseits als  lebensspendendes und reinigendes Element, aber auch als Quelle allen Lebens sowie als zerstörerische Naturgewalt. Es findet sich der Durchzug der Israeliten durchs Rote Meer, der Prophet Jona sowie auch die Taufe Jesu, die Hochzeit zu Kana, Jesu Gang auf dem Wasser und seine Begegnung mit der Samariterin am Brunnen.

Am Ende wird der Bau eines Wassertanks in Afrika dargestellt, Dachrinnen werden montiert, so dass der Regen in den Tank geleitet werden kann. Dies ist der Tank des Buchanagandi Gesundheitszentrums. Er wurde durch den Erlös der Krippenbesucher finanziert.

 

Während der Projekt- und Begegnungsreise im Januar/Februar 2019 waren zwei Böbingerinnen und ein Heubacher mit dabei um den Wassertank in Uganda zu bestaunen. Von links: Petra Lang, Gertrud Schweizer-Ehrler, Eberhard Bühr

Die Krippe ist noch im Schlössle (Haus Nazaret, Kirchberg 8) bis zum 24. März 2019 sonn- und feiertags von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr zu bestaunen. Infos auch auf: http://www.st-josef-boebingen.de/

 

Februar 2019

Das gesamte Buchanagandi Gesundheitszentrum wurde über die Jahre von Tukolere Wamu aufgebaut. Ein Bau nach dem anderen, eine Renovierung oder Veränderung nach der anderen. Nun soll es mit einem Zaun gesichert werden, damit die jungen Bäume und der Garten der Krankenschwestern nicht von den Kühen und Ziegen der Nachbarn abgefressen werden und auch die kleinen Diebstähle die bei Patienten und Personal können vermieden werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mitarbeiter nicht mehr ungesehen während der Arbeitszeit verschwinden können. Die Qualität der medizinischen Versorgung wird sich so verbessern.

Es werden 30 Rollen Maschenzaun benötigt, jede Rolle kostet ca, 75,– Euro.

Die Gesamtkosten für den Zaun betragen ca. 4.800,– Euro.

Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

Juni 2019

Stolz präsentiert die Leiterin der Buchanagandi Gesundheitsstation, Schwester Hellen Adengo den neu errichteten Zaum um die Station. Nun kann das Pflegepersonal endlich auch Gemüse anbauen ohne die Kühe des Nachbarn fürchten zu müssen. Außerdem erhöht sich die Sicherheitslage der Krankenstation. Herzlichen Dank an alle die das Projekt untersützt haben.

[collapse]
2020 Lager und Regale

März 2020

Das neue Lager ist fertig, jedoch braucht es noch Regale um auch Medikamente und Patientenakten adäquat lagern zu können. Die Regale werden lokal hergestellt und bringen den  Schreinern vorort Arbeit und somit Einkommen.

Insgeamt betragen die Kosten ca. 1.320 Euro.

Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

Juli 2020

Im Buchanagandi Gesundheitszentrum können die Medikamente jetzt übersichtlich gelagert werden.

[collapse]

März 2020

Afrika hat im Moment noch relativ wenige Corona-Infizierte, aber auch hier könnte sich das Virus stark ausbreiten. In Uganda tauchte am 21. März 2020 der erste positiv getestete Kranke auf, er wurde auf dem Flughafen bei der Einreise identifiziert.

Inzwischen sind es ca. 23 bestätigte Fälle (Stand 01.04.2020), die meisten kamen vom Ausland, aber es sind auch bereits Menschen darunter, die nie im Ausland waren.

Die ugandische Regierung bemüht sich so gut sie kann. Der Staatspräsident, Mr. Museveni, hat bereits fünf Ansprachen an die Nation gerichtet. Im Moment sind alle internationalen Flüge ausgesetzt, alle Grenzen sind zu, der öffentliche Verkehr ist drastisch eingeschränkt. Die Schulen wurden schon geschlossen bevor der erste Fall auftrat.

Wir machen uns alle große Sorgen um unsere Partner. Tukolere Wamu versucht im Moment das Buchanagandi Gesundheitszentrum in der Vorbereitung auf die Krise zu unterstützen. So wollen wir Wasserbehälter für eine hygienische Händereinigung, Flüssigseife, Desinfektionsmittel, Handschuhe etc. anschaffen. Mundschutz wird derzeit im SALEM Zentrum genäht, dieses wird ähnlich auf die Krise vorbereitet.

Dafür benötigen wir im Moment ca. 750,– Euro.

Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.