74a Salem Gästehäuser

2012

2012

Die Gästehäuser im SALEM Projekt wurden wunderschön im afrikanischen Stil erbaut. Doch das Dach, gedeckt mit Gras oder Papyrus hat sich als sehr kostenintensiv erwiesen. Die extremen Trockenzeiten und im Gegensatz dazu der teilweise heftige Regen setzen den traditionell erbauten Häusern zu.
Die Rohmaterialien sind immer schwerer zu bekommen, da immer mehr Land für landwirtschaftliche Nutzung gebraucht wird. Es gibt kaum noch Flächen mit Gras. Papyrus ist nur mit viel Transportaufwand von weither erhältlich.

Damit die Einnahmen der Gästehäuser in die soziale Arbeit fließen kann und nicht in permanente Grasdachreparaturen beteiligt sich Tukolere Wamu an den Reparaturarbeiten der SALEM Gästehäuser Nr. 3 und 4.
Beide Häuser sollen 2012 mit einem Metalldach versehen werden. Das spezielle Metall ist etwas teurer als das gewöhnliche Wellblech, dafür aber haltbarer und das angenehme Wohnklima bleibt erhalten.

Das Dach aus Papyrus sieht zwar schön aus, muss aber fortwährend repariert werden.

Gästehaus

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Oktober 2017

Solarpanele für die SALEM Gästehäuser

Leider nehmen die Stromausfälle in Uganda immer mehr zu. Um die Gästehäuser adäquat führen zu können bedarf es Elektrizität. Damit möglichst viele Gäste zufrieden sind und immer wieder das SALEM Projekt besuchen, sollen die Gästehäuser mit Solarpanelen ausgestattet werden. Die Gäste finanzieren mit ihren Übernachtungen eine Vielzahl an sozialen Aktivitäten im SALEM Projekt, v.a. im Kinderdorf.

Im Moment wird bei Stromausfall der Dieselgenerator genutzt. Doch dieser ist laut, teuer und verschmutzt die Umwelt.

Tukolere Wamu wurde angefragt für 12 Gästewohnungen drei Solarpanelen zu finanzieren.

Die Kosten belaufen sich auf 1.600 Euro.

Die neu gedeckten SALEM Gästehäuser. Nicht nur schön, sondern auch nachhaltig. Es fallen so gut wie keine Instandhaltungskosten für die Dächer mehr an!